Heilen und Erholen in Ungarn

Héviz - weltbekanntes Kur und Heilbad
Ungarn bietet für die Touristen etwas Einmaliges: das Land der gutmütigen und freundlichen Magyaren war und ist sprichwörtlich auch für seine sprudelnde Gastfreundschaft bekannt und begehrt. Aber Ungarn ist auch ein "Thermenland". Nach ungarischem Recht darf ein in der Natur vorkommendes Wasser dann als Thermalwasser bezeichnet werden, wenn seine Temperatur mehr als 30°C beträgt.
Heilwasser ist ein Mineralwasser, das eine bestätigte heilende Wirkung besitzt, die durch medizinische Untersuchungen nachgewiesen wurde. Schon seit Jahrtausenden nutzen die Menschen Thermalwasser zur Linderung von Schmerzen.
Die Gewohnheiten der Kurgäste haben sich in den letzten Jahrzehnten sehr verändert. Heute spricht man nicht mehr von der alleinigen Heilung durch eine Badekur, sondern von einer komplexen Therapie, die die gesamte Palette der Naturheilkunde umfasst und die Badetherapie erweitert. Die Zielsetzung besteht darin, jeweils bessere und dauerhaftere Ergebnisse mit den wenigsten Medikamenten und möglichst vielen Methoden der Physiotherapie zu erreichen.
Moderne Medikamente sind meistens recht hilfreich und wirksam, leider haben sie auch viele Nebenwirkungen... So ist es kein Zufall, dass jährlich mehrere Millionen Menschen ihren Urlaub in solchen Kurorten verbringen, da die regelmässig wie derholten Badekuren nicht nur die Behandlung verschiedener Krankheiten positiv unterstützen, sondern auch zur Vorbeugung geeignet sind.
Bekannte Kurorte sind: Héviz, Sárvár, Bükk, Zalakaros, Harkány, Hajdúszoboszló u.v.m.
Der bekannteste Kurort Ungarns ist Bad Héviz mit seinem Heilsee.
Aus der Menge der sich im Wasser befindenden radioaktiven Kohlenisotope wurde festgestellt, daß das Alter der kalten Ader der Quelle von der Einsickerung des Wassers bis zum Hervorspringen 5000-7000 Jahre beträgt, daß die Quelle mit warmem Wasser 10 000-12 000 Jahre alt sein muß. Die von der Oberfläche in die Tiefe sickernden Gewässer sammeln sich aus entfernteren großen Gebieten, aus Richtung des Bakony-Gebirges, des Keszthelyer Gebirges und der Hügellandschaft der "Zala". Ein Teil davon aber dringt nur in eine kleine Tiefe vor, das ist die Zone des Karstwassers, und von hier aus gelangt dieses mit der kalten Wasserader in die "Mixerhöhle" des Hévízer Sees. Die Mehrheit der Gewässer aber dringt tiefer in den Erboden bis in die Nähe der Lavaschicht, wo es sich wieder erwärmt. Zwischendurch löst es verschiedene Metalle und Gesteine, dann strömt es wieder in Richtung Oberfläche, bis es an der Quelle ankommt.
HEILEN & ERHOLEN IN UNGARN IST EMPFEHLENSWERT

